Über 300 Trachtler pilgerten auf den Hohepeißenberg
Traditionelle Gau-Wallfahrt bei allerschönstem Wetter
Lechgau/Hohenpeißenberg Bei schönstem Wetter und einer noch schöneren Aussicht pilgerten gut 300 Mitglieder des Lechgau-Trachtenverbands auf den Hohenpeißenberg. „Das erdet, das ist eine wunderschöne Veranstaltung“, waren sich die Wallfahrer einig.
Und das Bild, das sie dabei abgaben, zog so manchen Schaulustigen an. „Das ist ja wunderschön“, meinte beispielsweise ein Ehepaar aus Hamburg, das derzeit Urlaub im Pfaffenwinkel macht. Auch das ist Teil der Brauchtumspflege: Sie nach außen zu tragen. Angekommen auf dem Hohenpeißenberg empfing die Wallfahrer Pfarrer Austin Abraham, der Heimatpfarrer der „Gennachtaler“ Westendorf, die heuer für die Gestaltung des Gottesdienstes verantwortlich zeichneten. In seiner beeindruckenden Predigt bewies der Gottesmann, dass er sich im Vorfeld sehr genau mit der Trachtensache beschäftigt hatte, und spann einen Bogen zwischen Heimatliebe, Verwurzelung, auch im christlichen Glauben, und Toleranz. Mit vielen Elementen, die zum Nachdenken anregten.
Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst, musikalisch umrahmt von der Trachtenkapelle Westendorf, übergab die Fahnenabordnung der „Gennachtaler“ die Gau-Standarte an den Trachtenverein „Lechsbergler“ Apfeldorf. Ihr erster Einsatz wird der große Trachten- und Schützenzug in München sein.