Vorständebesprechung in Schongau

Noch herrscht Ruhe in den 19 Vereinen des Lechgaus, doch schon bald geht es wieder rund. Genau die richtige Zeit, um sich auszutauschen, Vergangenes Revue passieren zu lassen und neue Ideen zu diskutieren. Dazu trafen sich bereits zum sechsten Mal die Vorstände der Trachtenvereine – heuer in Schongau im Trachtenheim auf dem Helgoland.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die großen Gaufeste: Das im letzten Jahr in Peiting, und das in diesem Jahr in Schongau. Deshalb hatte der ehemalige Vorstand der „Alpenrose“ Peiting, Franz Thiel, auch das erste Wort. Ganz offen berichtete er davon, was gut gelaufen war, und wo er Verbesserungsbedarf sieht. Eine gute Grundlage und wertvolle Anregung für alle, die demnächst den Höhepunkt des Lechgau-Kalenders ausrichten, wie heuer Schongau und im nächsten Jahr Hohenfurch. Die eine oder andere Erfahrung wird demnach sicherlich auch in die Fest-Vorbereitungen des Trachtenvereins Schloßbergler Schongau einfließen, wie Vorstand Markus Wölfle betonte. Dieser stellte das Programm für das diesjährige Lechgau-Trachtenfest vor, das erstmals auch einen „Gaufestmontag“ beinhalten wird.

Auch Gauvorstand Franz Multerer nutzte die Chance, beinahe alle Vereinsvorstände an einem Tisch zu haben, um sich Meinungen zu verschiedenen Themen einzuholen. Eine wirklich gute Plattform, einmal im Jahr ganz ungezwungen und ehrlich zu diskutieren, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen, um auch im neuen Jahr an einem Strang zu ziehen.

 

Weihnachtssingen in Burggen

Einen wunderschönen Ausklang der besinnlichen Zeit bildete das Weihnachtssingen des Lechgaus in der Pfarrkirche in Burggen. Noch einmal konnten alle Zuhörer in der voll besetzten Kirche St. Stephan zur Ruhe kommen – mit wunderbarer Musik und einer Geschichte, die zum Nachdenken anregte.

Passend zum weltweiten „Tag der unschuldigen Kinder“ machten die Kleinsten des Trachtenvereins König Ludwig II nach den Rottenbucher Weisenbläsern den Anfang dieses kurzweiligen Abends. „Kommt, wir gehen nach Bethlehem“ luden sie die Besucher aus Nah und Fern mit Begeisterung ein, sich mit ihnen in die Zeit nach Christi Geburt entführen zu lassen. Als Denkanstoß und roter Faden diente die russische „Legende des vierten Königs“, die Moderator Georg Kirchhofer in drei Teilen vortrug und mit aktuellen Bezügen bereicherte. Den musikalischen Weg bereiteten eine Vielzahl an Gruppen und Ensembles aus Burggen und dem Lechgau. Das Volksmusikensemble Burggen „Eröffnet(e) die Pforten“ meisterlich an sieben verschiedenen Instrumenten, mit dem Burggener Harfenduo durfte man „Staad wern“, die Geschwister Kirchhofer begeisterten mit ihren glasklaren und angenehmen Stimmen und die Jungen Dorfmusikanten bewiesen, dass sich Burggener Blechbläser keine Sorgen um ihren Nachwuchs machen müssen.

Unterstützt wurden die heimischen Gruppen von den schönen Männerstimmen der Liedertafel Hohenfurch, den traditionellen Stücken der Stoffener Hausmusik und den feierlichen Klängen der Rottenbucher Weisenbläser.

Nach so viel schöner Musik zum Zuhören durften alle beim gemeinsamen Abschlusslied „Oh du fröhliche“ dann selbst die Stimme erklingen lassen, begleitet von Josef Kirchhofer an der Orgel. Applaus gibt es traditionell nicht bei Konzerten dieser Art, dafür umso mehr Lob und Zuspruch beim ein oder anderen Tässchen Glühwein danach.

 
 

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