Volksmusiktag in Epfach

Bei herrlichem Wetter spielten in Epfach  zahlreiche  Musikanten auf und Gesangsgruppen gaben ihr Bestes.  Über 20  Gruppen waren zu dieser  Veranstaltung im Lechgau-Trachtenverband gekommen und hatten selber den größten Spaß an dem zwanglosen Musizieren.

Schon der Gottesdienst in der überfüllten Pfarrkirche wurde von vier erstklassigen Volksmusikgruppen umrahmt. Das Peitinger Harfenduo, die Lechrainer Sängerinnen, die Epfacher Bläsergruppe und der Buchwiesgsang beeindruckten die Kirchenbesucher.  Bevor sich die Musikanten und zahlreichen Gäste zum Frühschoppen aufteilten, wartete die Epfacher Trachtenjugend im Freien mit dem „Mühlradl“ auf. Bei acht Gruppen plus Zuhörer ging es im Pfarrheim eng her, doch die stellvertretende Gaumusikwartin Marianne Baab führte so zwanglos durch die Musikbeiträge, dass es ein wunderbarer Hoagarten wurde. Derweil teilten sich über zehn weitere Gruppen im Gasthaus „Sonne“ auf und sorgten sowohl im Biergarten als auch im Saal für einen musikalischen Frühschoppen. Bei der Spielfreude der jungen Musikanten im Biergarten oder der geselligen Unterhaltungsmusik durch die „Roattabuachar Bauramusi“ zum Mittagstisch kamen die zahlreichen Zhörer voll auf ihre Kosten. Einen besonderen Dank richtete Gauvorstand Franz Multerer an den Epfacher Trachtenverein mit den beiden Organisatoren Walter Eglhofer und Anton Draxl für diesen einmaligen Tag.

Dann marschierte eine spontane Blaskapelle zum Lorenzberg, wo es um 14 Uhr mit dem Weisenblasen weiterging. Von der Klarinette bis zum Alphorn erklangen vor der kleinen Kapelle zahlreiche Instrumente der sechs Bläsergruppen. Die aufgestellten Bierzelttische waren überfüllt mit etwa 500 Zuhörern, die bei dem herrlichen Herbsttag den Ausblick und die Musik genossen.

 
 

Volksmusikwartebesprechung

Die Volksmusikwarte des Lechgaues trafen sich heuer in Burggen zu ihrer jährlichen Besprechung. Das die Volksmusik im Lechgau einen hohen Stellenwert hat zeigt schon der Rückblick auf das vergangene Jahr. So konnten neben den Großen Ereignissen wie dem Chöretreffen und dem Gaujugendsingen auch wieder Eiterbildungsmaßnahmen im Stillerhof in Wessobrunn angeboten werden. Und als nächstes Großereignis steht am Sonntag, den 30. September  der Tag der Volksmusik in Epfach auf dem Programm. Schon der Gottesdienst um 10.00 Uhr wird musikalisch umrahmt, anschließend spielen zahlreiche Volksmusikgruppen im Pfarrheim und dem Gasthof Sonne auf. Abgeschlossen wird der Tag mit einem Weisenblasen auf dem Lorenzberg.

Auch im nächsten Jahr sind schon Veranstaltungen geplant, so wird in Stoffen das traditionelle Gausingen stattfinden, in Rott wird es einen Volksmusikhoagart geben. Für die Gaukapelle steht ein großer Auftritt ins Haus. Im Washington D. C. findet nächstes Jahr das Gaufest des Trachtengaues Nordamerika statt. Hierzu wurden sie extra gebucht.

Da 2018 im Lechgau Wahljahr ist, wurden im Rahmen der Volksmusikwartbesprechung auch gleich die Neuwahlen des Sachgebietes vorgenommen. Die beiden Gauvolksmusikwarte Brigitte Strunz und Marianne Baab wurden einstimmig wiedergewählt, ebenso wie der Blasmusikbeauftragte Thomas Eiler.

 

Gauwallfahrt auf den Hohen Peißenberg

Rund 300 Trachtler aus dem Lechgau fanden sich trotz des unbeständigen und nebligen Wetters in Hohenpeißenberg ein, um bei der jährlichen Gauwallfahrt zur Muttergottes auf den Bayerischen Rigi zu pilgern. Vor der Wallfahrtskirche wurden sie von der Musikkapelle Reichling musikalisch begrüßt und das letzte Stück bis in die Wallfahrtskirche begleitet.

Dort feierte Pfarrer Dr. Robert Kröpfl zusammen mit Diakon Hans Steinhilber den Wallfahrtsgottedienst, der heuer vom  Trachtenverein „Wurzbergler“ Reichling mitgestaltet wurde. Anschließend gedachte Gauvorstand Franz Multerer den gefallenen und vermissten Trachtenkameraden, am Ehrenmal wurde von einem Trachtenpaar ein Kranz niedergelegt.

Auch die Gaustandarte wurde weitergereicht, das nächste Jahr wird sie der Trachtenverein „Illachtaler“ Rottenbuch  tragen, und mit ihr den Lechgau in der Öffentlichkeit vertreten.

 

95. Lechgaufest in Peiting

Gerade noch rechtzeitig hörte es am Sonntagnachmittag zum Regnen auf, so dass der Höhepunkt des 95. Lechgaufestes, der Festzug, stattfinden konnte. So zogen rund 40 Trachtenvereine zusammen mit ihren Musikkapellen, Trommlerzügen und Festwägen durch Peiting. Auch zahlreiche Zuschauer trotzten dem Wetter und säumten die Zugstrecke. Anschließend zeigten die angereisten Vereine in der Festhalle und auf der Freibühne ihre Ehrentänze, dann spielte die Lechgaukapelle zum Tanz und zur Unterhaltung auf. Der Festausklang wurde von der Stadtkapelle Schongau gestaltet

Schon zum Gottesdienst, der witterungsbedingt in der Festhalle stattfand, fanden sich über 1000 Besucher, und füllten die Reihen. Die musikalische Umrahmung übernamen die Trachtenkapelle und er Mänerchor.  Im Rahmen der Messfeier wurde auch die neue Fahne des Peitinger Trachtenvereins von den beiden Pfarrern Dr. Robert Kröpfl und Martin Kirchbichler gesegnet, und natürlich anschließend beim Festzug gleich mitgetragen. Als Patenverein stellten sich, wie auch schon bei der letzten Fahnenweihe, der Trachtenverein „Boarisch Rigi“ Hohenpeißenberg zur Verfügung. Zum anschließenden Mittagessen spielte die Musikkapelle Rottenbuch auf.

Am Samstagabend wurde das Standkonzert mit der Trachtenkapelle, dem Trommlerzug und dem Jodlerclub aus Glarus  kurzerhand vom Hauptplatz in die Eishalle verlegt, anschließend fand der Gauheimatabend statt. Die Plattlergruppen der Lechgauvereine zeigten auf der Bühne ihr Können, und zeigten verschiedene Plattler und Tänze. Höhepunkt des Abends war aber sicherlich der Gemeinschaftsauftritt des Festvereins „Alpenrose“ Peiting.  Die Trachtenkapelle, die Plattlergruppe, der Männerchor und die Goaßlschnalzer zeigten in einem eigens zusammengestellten Potpourri  ihr Können. Im Rahmen des Abends wurden auch noch zwei  Trachtler mit dem Ehrenzeichen der bayerischen Trachtenjugend in Gold ausgezeichnet. Franz Multerer und Norbert Schelle erhielten die Ehrung für ihr jahrelanges Engagement für die Jugend- und Nachwuchsarbeit.

Auch zur Auftaktveranstaltung am Freitag, dem boarischen Tanzabend war die Halle schon gut gefüllt. Zu den Klängen der  Göllwurzn Musi und den Weißngroanern fanden sich zahlreiche Tänzer und Zuhörer ein. Die größte Besuchergruppe stellte der trachtenverein aus Hohenpeißenberg, und erhielt die 50 Liter Bier, die als Preis ausgezeichnet waren.

Abschließend kann man sagen das die drei Festtage ein rundrum gelungenes Gaufest waren.

 
 

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